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17   Die kleinen Elche von Thomas

Wir sehen hier Thomas' wunderschönen, parisblauen Volvo 480 GT. Bei diesem kleinen Elch, bestückt mit einer 2-Liter-Maschine, war kein Basteln angesagt: Alles Serienausstattung.

Volvo 480 GT

Volvo 480 GT

Volvo 480 GT

Volvo 480 GT


Wer behauptet, mehr als eine Farbe würde nur einem Two Tone zustehen, darf sich eines Besseren belehren lassen: Ein 102 PS-starker Volvo 480 ES mit einer wahrlich originellen Lackierung...

Volvo 480 ES


Und nun folgt ein Schmuckstück: Ein Volvo 480 Turbo mit VESA-Felgen. Kaum ein Bauteil dürfte hier der originalen Serie entsprechen. Fahrwerk, Bremsen, Auspuffanlage, Turbolader, Steuergerät und vieles mehr wurden geändert bzw. haben ein Tuning erfahren. Die SEBRO-Bremsscheiben übrigens, sollen schon ein Ausglühen erfahren haben... und irgendwann hat der Motor bei weit über 220 Stundenkilometern laut „die Hufe hochgerissen“ – das war's dann leider...

Volvo 480 Turbo


Im Mai 2012 hat sich die „Diva“, nämlich Thomas' eigenhändig umgebauter VOLVO 480 S, Bj. 1995, in Alsfeld beim Slalom ganz frech den 1. Platz abgegriffen:

Volvo 480 S

Und so sehen dann Sieger aus:

Volvo 480 S

Noch Fragen? Hier ein paar Hausnummern:
  • 125 PS, Drehmoment 190 Nm, Spitzengeschwindigkeit 204 km/h (alles amtlich gemessen...)
  • Turboauspuff- und Turbobremsanlage sowie ein M59-Getriebe (... sind eigentlich nur in den 480er-Turbos verbaut)
  • Spurplatten mit Achsenerweiterung um 30 mm sowie Sturzkorrekturschrauben vorne
  • FINTEC-Federung mit BILSTEIN-Dämpfer (B4)
Bei diesem spritzigen Gefährt funktioniert alles, bis auf – wen wundert es – die Leuchtweitenregulierung. „Mit diesem kleinen Elch“, so der stolze Besitzer, „würde ich heute ohne Angst um die ganze Welt fahren...“. Ein Volvo 480, der die Welt erobert!

Volvo 480 S

Künftig nur „schön fahren“ und Pokale abgreifen, kann schnell langweilig werden. Zurück also zu dem Ursprung der Faszination, Quelle aller Freude – zurück zum Volvo 480! So individuell dieses Fahrzeug selbst ist, so eigen und nie wirklich am Ziel sind dessen Freunde und Liebhaber. Wo etwa liesse sich was verbessern, im Design, dem Fahrwerk, der Leistung, im Interieur? Wie darf ein geträumter, ein „noch besserer“ Volvo 480 aussehen? Es ist dies der Ursprung aller Veränderung, sich niemals mit dem zufrieden zu geben, was existiert. Warum also sich nicht seinen eigenen Volvo bauen – die „Diva“ die es noch nicht gibt?
Mit der Hufe scharrend war für Thomas nunmehr die Zeit gekommen, den eigenen Vorstellungen eines Volvo 480 in der Realität Form zu geben. Denn was sind Träume, wenn sie nicht ihren Weg in die Wirklichkeit finden? Vorneweg sind ein ganzes Bündel Motivation, schrauberisches Können, Zeit, Beharrlichkeit und etwas „Kleingeld“ mitzubringen, um der wahrhaft eigenen Diva ihren Weg zu bahnen.

Im Frühsommer 2013 hat sich sich Thomas an die Arbeit gemacht, seinem Volvo 480 S, Bj. 1995, umzubauen und er ahnte schon, dass „die Kiste in 10 Jahren noch nicht fertig“ sein, sich hier also eine Art „Never-Ending-Story“ anbahnen würde. Aber so es die Diva noch nicht gibt, muss man sie sich eben selbst erschaffen – also ran an das Werk:


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Im Frühjahr 2014 war sodann auf dem Lausitzring Showtime angesagt:

Volvo 480. Die Diva im April 2014.

Seinen Einstand legte Thomas' umgebauter 480 mit Bravour hin: An den Haken musste der kleine Elch, dort wo vorschriftsmäßig der rote Pfeil an der Stosstange hinzeigt, nämlich nicht...

Volvo 480. Die Diva im April 2014.
XXL-Darstellung

Auf der Nordschleife des Nürburgrings am 31. August 2014:

Volvo 480. Die Diva im August 2014.
XXL-Darstellung


Nachdem etwas mehr als drei Jahre in's Land gegangen sind setzte sich die Feststellung durch, dass es mittlerweile einfach zu viele blaue Volvo 480 gäbe, hier sozusagen eine Modefarbe Einzug hält. Also stand eine Umlackierung an, die der abermals neu verbauten Technik, auch im Design, angepasst sein sollte – ein selbstgemischtes Grau:

Volvo 480. Die Diva im Januar 2018.

Unter der Haube schlummert ein Volvo V40 T4-Motor mit dem M56-Getriebe, ebenfalls vom V40 T4. Erstmal sind das 200 PS, die auch ordentlich eingetragen sind; für die Rennstrecke gehen aber auch 350 PS über ein frei programmierbares Steuergerät bezüglich der Fahrmodi. Wenn noch andere Kolben und modifizierte Pleuel reinkommen, lassen sich künftig bis zu 450 PS realisieren. All das sind selbstredend nur die augenscheinlichsten Veränderungen.
Neben einem bereits zusätzlich eingebauten Lenkuntersetzungsgetriebe ist auch der Lader (neu: Borg Warner Twinscroll) sowie das Abgassystem (auf Duplex) ausgetauscht. Auf die höhere Leistung hin, verbunden mit einem neuen Ansaugsystem war darüber hinaus eine Modifikation des Ladeluft- sowie des Wasserkühlers erforderlich. Die Radhausentlüftung erfolgt vorne über die Kotflügel, hinten über die Heckstoßstange. Frischluft für den Innenraum wird über die hinteren Kotflügel (s. Bild unten) angesaugt. – Das ist Volvo 480-Motorsport der Extraklasse!

Volvo 480. Die Diva im Januar 2018.

Im Januar 2018: Nicht nur ein Face-Lifting!

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